Die Tiergestützte Therapie hat in den letzten Jahren großen Zulauf erhalten. Ob Pferde beim Therapeutischen Reiten, Delfine bei der Arbeit mit autistischen Kindern, Hunde, Katzen und Kaninchen in der Arbeit in Altenheimen oder Kinderstationen in Krankenhäusern - Tiere sind als therapeutisch/heilende Partner nicht mehr wegzudenken. Jedoch erfordert der Einsatz von Tieren in diesen Bereichen neben dem jeweiligem therapeutischen auch ein fundiertes Fachwissen über das jeweils artgerechte Verhalten der Tiere, mit denen gearbeitet wird.
In dieser von uns angebotenen Weiterbildung zur Fachqualifikation Tiergestützte Therapie werden vor allem auch Modelle zur beziehungsorientierten Arbeit mit Tieren einbezogen. Wichtig ist hierbei das Empfinden der Tiere, welches durch körpersprachliche Signale deutlich wird. Das Tier kann als Spiegel unseres Verhaltens fungieren und eine Therapeuten-Klienten-Beziehung unterstützen, die durch Empathie, Authentizität, Wertschätzung und Offenheit gekennzeichnet ist. Der Einsatz von Tieren kann Blockaden lösen und Bewegung schaffen.
Neben der stark praxisorientierten Anleitung zur tiergestützten Arbeit, führt die Fortbildung in die jeweiligen
Rechtsgrundlagen, Hygienebedingungen und Dokumentationsmöglichkeiten ein. Dieser Studiengang bietet sich sowohl als Fort- bzw. Zusatzausbildung für therapeutisch-pädagogische Berufe als auch - im Rahmen des Tierpsychologie Studiums - als eigenständiges Berufsfeld an.
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