Die Praxis ist für Sie als angehende(r) Tiertrainer/in besonders wichtig. Wir gestalten daher alle Seminare so, dass Sie nicht nur zuhören oder zuschauen, sondern sich aktiv beteiligen können - vor allem in den tierartspezifischen Ethologie-Seminaren. Und auch im Verhaltenstherapeutischen Bereich bieten wir Ihnen ausgiebige Übungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, während des Studiums möglichst regelmäßig Praktika in Hundeschulen, Praxen für Tier-Verhaltenstherapie usw. zu absolvieren. 42 Praktikumstage müssen Sie für die Zulassung zur Prüfung dabei mindestens nachweisen. Diese sollten auf die von Ihnen gewählte Tierart ausgerichtet sein. Bei Ihrer Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen unterstützen wir Sie selbstverständlich.
Zu Beginn des Studiums stehen die Verhaltensstudien im Vordergrund. Die Arbeit mit Ethogrammen ist ein wichtiger Bestandteil der praktischen Übungen. Denn nur wenn Verhalten richtig interpretiert wird, kann ein Einblick in die Psyche der Tieres gelingen.
Dieser Hund zum Beispiel zeigt eine Bürste und ist dennoch alles andere als aggressiv gestimmt. Er ist lediglich unsicher während des Spiels mit dem Dalmatiner. Nach kurzer Zeit stellte sich diese Ausdrucksform wieder ein und die beiden waren fast schon dicke Freunde, als sie Abschied nahmen.
Wie wichtig der Praxisbezug in diesem Studium ist, zeigen auch die vielen InteressentInnen, die zuvor der Verlockung gefolgt sind und ein reines Fernstudium auf diesem Gebiet absolviert haben. Sie hatten zwar ausreichend theoretisches Wissen, doch ist es ihnen ohne die praktische Erfahrung nicht möglich, dieses in der Praxis anzuwenden. Eine solche Enttäuschung sollten Sie sich ersparen.