Nun auch Philosophen im Wahn des Machbaren?

Aus ethischen Gründen schmerzfreie Tiere für die Fleischproduktion entwickeln?

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Forscher wollen mit Biotechnologie die Fleischproduktion der Zukunft revolutionieren

Ob Vegetarier oder Fleischliebhaber – dass die Schnitzel weder auf Bäumen noch im Supermarktregal wachsen, ist allen klar. Während die einen jeglichen Fleischkonsum grundsätzlich ablehnen, machen sich andere Gedanken darüber, wie der weltweit wachsende Hunger nach Fleisch gestillt werden kann, ohne dass dabei das Tierwohl auf der Strecke bleibt. Ein weiteres Problem der modernen Tierhaltung ist, dass sie im Vergleich zu Produktion von vegetarischen Lebensmitteln sehr viel Energie und Ressourcen verbraucht. Wissenschaftler suchen daher nach Möglichkeiten, Fleisch auf alternativem, schonendem Wege zu produzieren.

Der amerikanische Philosoph Adam Shriver etwa schlägt in der Fachzeitschrift "Neuroethics" (Bd. 2, S.115) vor, Nutztiere genetisch so zu verändern, dass sie keinen Schmerz mehr empfinden. Die Tiere würden zwar noch Reize wahrnehmen, aber ähnlich wie bei einem Menschen, der starke Schmerzmittel einnimmt, würden sie diese nicht mehr als unangenehm oder gar quälend empfinden. Die Produktion solcher Tiere ist zwar noch Zukunftsmusik, aber wären sie wirklich eine Möglichkeit, das Dilemma um das Tierwohl zu lösen?

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