Klimagipfel in Copenhagen gescheitert

Klimagipfel

Petition an die 110 verhandlungsführenden Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen

Wir fordern jeden Einzelnen von Ihnen auf, die notwendigen Zusagen zu machen, um Ihrer historischen Verantwortung in dieser Krise gerecht zu werden. Reiche Länder müssen faire Finanzierung bereitstellen, und alle Länder müssen ambitionierte Emissions-Ziele setzen. Verlassen Sie Kopenhagen nicht ohne ein gerechtes, ehrgeiziges und verbindliches Abkommen, das die Welt vor der katastrophalen Erwärmung um 2 Grad bewahrt.

Diese Petition ist zum jetzigen Zeitpunkt von 14 700 000 Menschen unterschrieben worden! Unterschreiben auch Sie, damit die weiteren Verhandlungen doch noch zu einem fairen Abkommen führen werden.

Und Sie können noch mehr tun:
Reisen Sie umweltfreundlich: Gehen Sie kurze Strecken zu Fuß, nutzen Sie im Alltag das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Falls Sie ein Auto benutzen müssen, achten Sie beim Kauf auf ein spritsparendes Modell. Versuchen Sie, Flüge wann immer es Ihnen möglich ist durch Bahnfahrten zu ersetzen.

Wechseln Sie zu Ökostrom. Das spart schon eine Tonne CO2 im Jahr. Steigen Sie damit aus der Kohleenergie aus, die viel Treibhausgase produziert. Ökostrom bekommt man beispielsweise bei www.ews-schoenau.de oder www.greenpeace-energy.de.

Machen Sie einen Energiesparcheck zu Hause: Ist Ihre Wohnung gut gedämmt? Können Sie die vielfältigen Förderprogramme zur Energieeinsparung nutzen? Ziehen Sie hierfür auch einen unabhängigen Experten zu Rate und achten Sie beim nächsten Kauf von Haushaltsgeräten oder Fernsehern auf geringen Stromverbrauch und darauf, ob man sie auch ganz abschalten kann.

Legen Sie ihr Geld in grünen Fonds an. Wechseln Sie zu einer Bank, die keine Kredite für Kohle- oder Atomkraftwerke vergibt, sondern in Projekte für Erneuerbare Energien investiert. Ob ein Fonds mit einer neuen Heizung auf Basis von Regenerativen Energien oder mit einer Solarstromanlage auf dem Dach - die Möglichkeiten sind vielfältig und zahlen sich oftmals finanziell aus.

Kaufen Sie bewusst ein: Bio-Produkte aus der Region schonen durch kurze Transportwege das Klima und sind noch dazu in der Regel nicht mit Pestiziden belastet. Essen Sie weniger Fleisch und kaufen Sie mehr Bio-Fleisch.

Fordern Sie von der Politik mehr Engagement für Klimaschutzmaßnahmen ein. Schreiben Sie Ihrem Bürgermeister, Ihren Landtags- und Bundestagsabgeordneten.

Berechnen Sie Ihren eigenen CO2-Ausstoß anhand des CO2-Rechners auf unserer Homepage und stecken Sie sich persönliche CO2-Reduktionsziele.

Unterstützen Sie Umweltschutzorganisationen materiell oder persönlich. (Quelle: Greenpeace Nachrichten vom 19.12.2010)

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