Impfen, das Geschäft mit der Angst

Geplante Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe

Schweinegrippe
Schweinegrippe

»Bereits wenige Tage, nachdem die ersten Erkrankungen an Schweinegrippe in Mexiko diagnostiziert wurden, bezeichnet der Berater der britischen Regierung Sir Roy ANDERSON die Viruserkrankung als Pandemie. Gleichzeitig betont er, dass zur Behandlung »zwei effektive antivirale Mittel« zur Verfügung stehen (1). Was er nicht mitteilt, ist, dass er jährlich umgerechnet 136.000 Euro als Lobbyist von GlaxoSmithKline bezieht (2) – dem Produzenten des Neuraminidasehemmers Zanamivir (RELENZA) und des Pandemie-Impfstoffes PANDEMRIX (3). Am 11. Juni 2009 – 45 Tage nach Bekanntwerden der ersten Infektionen – erklärt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur Pandemie. Sie wird inzwischen auch als Mexikanische oder neue Grippe beziehungsweise als pandemische (H1N1) 2009 Influenza oder A(H1N1)v bezeichnet.«
Sondermeldung des arznei-telegramms - (gefunden bei www.therapage.de)

Schon 2006 gab es Überlegungen zu einer großen Impfaktion gegen die Vogelgrippe. Millionen Infizierte und tausende Tote wurden befürchtet. Die Weltgesundheitsorganisation rief anders als bei der Schweinegrippe heute keine Pandemie aus. Ihre damalige Pandemiedefinition setzte eine hohe Sterblichkeitsrate voraus. Eine Bedingung, die nicht mehr gilt. Der Virenforscher Tom Jefferson kritisiert die Verwässerung der Definition:
»Erst im Mai dieses Jahres wurden zwei entscheidende Punkte der Definition gestrichen: Die hohe Zahl der Erkrankten und die Sterblichkeit stehen nicht mehr drin. Die hier fett gedruckte Passage, »eine sehr große Zahl von Toten und Kranken« verschwand aus der Definition. Das heißt, die WHO hat ihre Kriterien für die Definition abgeschwächt. So kann man nicht mehr sagen, was genau eine Pandemie ist. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen der saisonalen Grippe und einer Pandemie.«
Aus dem Manuskript der ZDF Frontal21-Sendung vom 25. August 2009 …
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7011980,00.pdf

Die neue Pandemie-Definition der WHO ist für die Impfstoffhersteller gleichbedeutend mit einer Lizenz zum Geld drucken.

Am 25.9.2009 hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMEA), deren Hauptaufgabe im Schutz und in der Förderung der Gesundheit von Mensch und Tier durch die Beurteilung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln besteht, zwei Schweinegrippeimpfstoffe - das in Deutschland vertriebene PANDEMRIX (GlaxoSmithKline (GSK), und FOCETRIA (Novartis) zum Einsatz bei Massenimpfungen in Europa empfohlen.
Im Gegensatz zu den in den USA zugelassenen Impfstoffen enthalten diese Wirkverstärker, die zum Teil noch nicht in einem Impfstoff verwendet wurden und sowohl die Kosten als auch möglicherweise das Risiko verstärkter beziehungsweise häufigerer überschießender Immunreaktionen erhöhen.

Bereits Ende 2007 wurde der Vertrag zwischen der Firma GSK(s.o.), dem Bundesministerium für Gesundheit und den Bundesländern zur Bereitstellung eines Pandemie-Impfstoffs unter Verpflichtung zur Geheimhaltung geschlossen.
Kein Wunder, denn außer den durch die Wirkverstärker erhöhten Kosten und Risiken hat sich die Firma GlaxoSmith Kline auch eine Haftungsfreistellung zusichern lassen "Da aufgrund der besonderen Situation im Pandemiefall weder umfangreiche klinische Daten noch Erfahrungen mit dem Pandemie-Impfstoff in seiner konkreten Zusammensetzung vorliegen". (A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH vom 25.9.2009) Die Firma wird für Umstände, die die Nutzen-Schaden-Abwägung des Impfstoffes negativ ausfallen lassen von einer Haftung freigestellt.

„Wie mögen wohl Impfwillige auf die erforderliche Aufklärung über Nutzen und Schaden der Maßnahme reagieren, wenn sie erfahren, dass sehr häufig auch mit beeinträchtigenden unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist einschließlich Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen sowie mit unkalkulierbaren seltenen Folgen? Und schwangere Frauen, wenn sie erfahren, dass Erfahrungen mit dem Impfstoff fehlen, weil Studien mit Schwangeren aus ethischen Gründen nicht machbar sein sollen, aber auch schwerwiegende überschießende Reaktionen des Immunsystems nicht auszuschließen sind, mit der Folge beispielsweise von Fehlgeburten? Und dass sich viele dieser Probleme durch Verzicht auf Wirkverstärker hätten vermeiden lassen?“ (A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH vom 25.9.2009)

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